,

Gelee – ein vielseitiges Basisrezept für die Saison

Gelee

Ob Sommer, Spätsommer oder Herbst – jede Jahreszeit bringt ihre ganz eigenen Früchte hervor. Mit diesem Basisrezept für Gelee kannst du ganz unkompliziert Johannisbeeren, Himbeeren, Aprikosen, Pflaumen oder andere saisonale Früchte verarbeiten. So verwandelst du das, was gerade im Garten reif wird oder auf dem Markt besonders verlockend aussieht, in ein aromatisches Gelee. Das Beste daran: Du brauchst nur wenige Zutaten und kannst die Frucht je nach Saison und Geschmack austauschen – so entsteht immer wieder eine neue, köstliche Variation, die dir den Sommer im Glas konserviert.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Marmelade und Gelee?

Während Marmelade oder Konfitüre Fruchtstücke oder pürierte Früchte enthält, wird Gelee ausschließlich aus dem gewonnenen Fruchtsaft hergestellt. Dadurch ist Gelee besonders klar, zart und streichfähig – perfekt für alle, die es fein und ohne Stückchen mögen.

Basisrezept Gelee (für ca. 4–5 Gläser à 200 ml)

  • 1 kg Früchte (z. B. Johannisbeeren, Himbeeren, Aprikosen oder Pflaumen, entsteint)
  • 500 ml Wasser (bei sehr saftigen Früchten etwas weniger)
  • 500 g Gelierzucker (2:1)
  • 2–3 EL Zitronensaft (optional, besonders bei süßeren Früchten wie Aprikosen oder Pflaumen)

Zubereitung

  1. Früchte vorbereiten:
    Johannisbeeren: waschen, mit Stielen verwenden.
    Himbeeren: vorsichtig waschen, leicht andrücken.
    Aprikosen: halbieren, entsteinen, in Stücke schneiden.
    Pflaumen: halbieren, entsteinen, klein schneiden.
  2. Saft gewinnen:
    Früchte mit Wasser in einen großen Topf geben, aufkochen und 10–15 Minuten köcheln, bis sie zerfallen. Durch ein feines Sieb oder Mulltuch abseihen, Saft auffangen.
  3. Abmessen:
    750 ml Fruchtsaft abmessen. (Wenn mehr Saft entstanden ist, nur die benötigte Menge verwenden oder die Zuckermenge anpassen.)
  4. Kochen:
    Saft mit Gelierzucker und Zitronensaft in einen Topf geben, gut verrühren. Unter Rühren sprudelnd aufkochen und 3–4 Minuten kochen lassen (Packungsanleitung beachten).
  5. Gelierprobe:
    Einige Tropfen auf einen kalten Teller geben. Wird die Masse fest, ist das Gelee fertig.
  6. Abfüllen:
    Sofort in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen, verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen. Danach umdrehen und auskühlen lassen.

    Johannisbeeren und Himbeeren enthalten viel natürliches Pektin und gelieren problemlos. Aprikosen und Pflaumen sind milder, hier sorgt zusätzlicher Zitronensaft dafür, dass das Gelee fest wird und der Geschmack noch frischer wirkt.