Cremige Pastinakensuppe – fein, wärmend & winterlich
Pastinaken gehören zu den klassischen Winterwurzelgemüsen und erleben seit einigen Jahren ihr wohlverdientes Comeback. Früher ein Grundnahrungsmittel, werden sie heute wegen ihres mild-süßlichen, leicht nussigen Aromas geschätzt. Beim Kochen entwickeln Pastinaken eine natürliche Cremigkeit, ganz ohne viel Sahne. Sie sind reich an Ballaststoffen, enthalten wertvolle Mineralstoffe wie Kalium und sind wunderbar vielseitig – perfekt für eine samtige Suppe an kalten Tagen.
Zutaten für 4 Personen
- 600 g Pastinaken
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 kleine Kartoffel (für extra Bindung, optional)
- 1 EL Butter oder Olivenöl
- ca. 800 ml Gemüsebrühe
- 100–150 ml Sahne oder Hafercuisine
- Salz & Pfeffer
- frisch geriebene Muskatnuss
- optional: 1 Spritzer Zitronensaft oder Apfelessig
- Zum Garnieren (nach Geschmack):
- geröstete Brotwürfel oder Croûtons
- ein Klecks Sahne
- frische Kräuter (z. B. Petersilie oder Schnittlauch)
- geröstete Haselnüsse oder Kürbiskerne
Zubereitung Pastinakensuppe
- Pastinaken schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, Kartoffel schälen und klein schneiden.
- Butter oder Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel glasig dünsten, Knoblauch kurz mit anschwitzen.
- Pastinaken und Kartoffel zugeben und 2–3 Minuten unter Rühren leicht anrösten – so entwickeln sich schöne Röstaromen.
- Mit Gemüsebrühe aufgießen, sodass das Gemüse bedeckt ist. Etwa 15–20 Minuten sanft köcheln lassen, bis alles weich ist.
- Suppe fein pürieren, Sahne einrühren und nochmals kurz erhitzen.
- Pastinakensuppe mit Salz, Pfeffer, Muskat und einem Spritzer Zitronensaft oder Apfelessig abschmecken.
Serviertipp
Die Pastinakensuppe schmeckt besonders gut mit knusprigem Bauernbrot oder frisch gebackenem Baguette. Wer es etwas herzhafter mag, kann sie mit gebratenen Pilzen oder krossen Speckwürfeln toppen – vegetarisch wird sie mit Nuss- oder Saaten-Topping zum Highlight.
Guten Appetit!






